🐕 Neu: Hundesitter als Nebenjob — 15–25 €/Std.
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Hundesitter als Nebenjob: Stundenlohn, Kosten & legaler Start

Hundesitting ist einer der schönsten Nebenjobs überhaupt: Du verdienst Geld, bewegst dich an der frischen Luft und bekommst Streicheleinheiten von Vierbeinern. Was du verdienen kannst und wie du legal startest, zeigt dieser Ratgeber.

Hundesitterin geht mit einem Hund spazieren

Hundesitting ist der wohl angenehmste Nebenjob überhaupt: kein Chef, frische Luft, viel Bewegung und jede Menge Vierbeiner, die sich über dich freuen. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach Hundesittern stetig wächst — viele Besitzer arbeiten Vollzeit und wollen ihren Hund gut versorgt wissen. Dieser Ratgeber zeigt dir, was du verdienen kannst und wie du legal loslegst.

Was verdient ein Hundesitter?

15–25 € pro Stunde sind realistisch

Je nach Region, Erfahrung und Leistung (nur Gassi oder Betreuung mit Übernachtung) liegen die Preise zwischen 15 und 25 € pro Stunde. Für Übernachtungen inklusive Rundum-Betreuung sind 30–50 € pro Tag üblich. In Großstädten mit hoher Nachfrage sind die Preise am oberen Ende.

Beispielrechnung für einen Nebenjob

Wer 3 Gassi-Gänge pro Woche à 1 Stunde für je 20 € macht, verdient 240 € pro Monat — komplett nebenbei, ohne Anmeldungskosten. Bei 5 Tagen pro Woche sind 400 €+ drin.

Was du mitbringen solltest

1. Hundeerfahrung — aber nicht unbedingt als Profi

Du musst kein ausgebildeter Trainer sein, aber Hunde lesen können und Verantwortung übernehmen. Eigene Hundeerfahrung oder abgeschlossene Kurse erhöhen deine Glaubwürdigkeit und rechtfertigen höhere Preise.

2. Zuverlässigkeit und Flexibilität

Hunde haben feste Zeiten — Gassi-Gänge finden meist morgens und abends statt. Das passt perfekt als Nebenjob neben einem 9-to-5-Bürojob oder dem Studium.

3. Eine Hundehaftpflichtversicherung

Der wichtigste Punkt: Kläre vorher, ob du über die Hundehaftpflicht des Besitzers abgesichert bist oder eine eigene brauchst. Eine private Haftpflichtversicherung mit erweiterter Tierhalter-Klausel ist für gewerbliche Betreuung oft nötig — koste wenige Euro im Monat und schützt dich vor teuren Schäden.

So findest du deine ersten Kunden

1. Mundpropaganda im eigenen Umfeld

Erzähle in deinem Bekanntenkreis, im Fitnessstudio und auf der Arbeit, dass du Hunde betreust. Die ersten Kunden kommen fast immer aus dem persönlichen Netzwerk — und empfehlen dich weiter.

2. Online-Plattformen für Haustierbetreuung

Plattformen wie Pawshake, Rover (in ausgewählten Städten) oder lokale Gassi-Apps verbinden dich direkt mit Kunden. Dort gibt es zwar oft eine Vermittlungsgebühr von 10–20 %, dafür kommst du schnell an deine ersten Aufträge und Bewertungen.

3. Schwarzes Brett und lokale Gruppen

Kleinanzeigen-Portale, lokale Facebook-Gruppen und Aushänge in Tierarztpraxen oder Zoohandlungen sind klassische, kostenlose Wege zu Kunden. Übrigens: Auch der Verkauf gebrauchter Dinge ist ein guter Nebenverdienst — Tipps gibt es im Kleinanzeigen-Ratgeber.

Als Freiberufler oder Kleingewerbe?

Hundesitting ist eine gewerbliche Tätigkeit — du brauchst also ein Kleingewerbe anmelden, sobald du regelmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht arbeitest. Die Anmeldung beim Gewerbeamt kostet 20–60 €. Dank der Kleinunternehmerregelung bleibst du unter 25.000 € Umsatz mehrwertsteuerfrei.

Unter 520 € bleibt es entspannt

Bleibst du unter 520 € pro Monat, hast du es steuerlich sehr einfach — die Einnahmen sind als geringfügige Tätigkeit unkompliziert. Wer mehr verdient, sollte einen Steuerberater konsultieren. Grundlagen dazu im Steuerratgeber.

Hundesitting ist ein Nebenjob, der sich wie Urlaub anfühlt — und trotzdem Geld bringt. Starte mit ein oder zwei Gassi-Kunden aus deinem Umfeld, sammle Bewertungen und skaliere langsam. Weitere Nebenverdienst-Ideen gibt es im Ratgeber für Nebenverdienst.

FAQ

Wie viel verdient man als Hundesitter pro Stunde?

15–25 € pro Stunde sind realistisch, in Großstädten auch mehr. Übernachtungs-Betreuung bringt 30–50 € pro Tag. Bei 3 Gassi-Gängen pro Woche sind 200–300 € monatlich drin.

Brauche ich als Hundesitter ein Gewerbe?

Sobald du regelmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht arbeitest, ja — die Anmeldung kostet 20–60 €. Bis 25.000 € Umsatz bist du dank Kleinunternehmerregelung mehrwertsteuerfrei.

Welche Versicherung brauche ich als Hundesitter?

Prüfe, ob die Hundehaftpflicht des Besitzers dich abdeckt. Wenn du gewerblich arbeitest, ist eine eigene Haftpflicht mit Tierhalter-Klausel empfehlenswert — sie kostet nur wenige Euro im Monat.

Wie finde ich die ersten Kunden als Hundesitter?

Starte im eigenen Umfeld (Freunde, Kollegen, Nachbarn), nutze Plattformen wie Pawshake für die ersten Bewertungen und hänge Aushänge in Tierarztpraxen und Zoohandlungen aus.

Rapid Vibe-Redaktion

Ich teste jede Methode selbst und schreibe nur über Dinge, die im Alltag wirklich funktionieren.

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